Waldheim in Sachsen
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Buchheim, Friedrich Gotthelf

Oberlehrer, Heimatdichter & Ehrenbürger

* 27.03.1818 in Waldheim
† 24.04.1902 in Waldheim

Friedrich Gotthelf Buchheim erhielt als Sonntagsschüler am 18.12.1839 die vom Ministerium des Inneren gestiftete Medaille für Fleiß und Fortschritt.
Das Meisterrecht der Weberinnung erlangte er am 12.03.1843.
Ab 1850 übernahm Buchheim den Zeichenunterricht der Sonntagsschule.
1852 wurde er Handwerksschreiber und Kassierer der Weberinnung.
Als Stadtverordneter war er zwei Perioden tätig.
1857 wurde sein Sohn Georg geboren.
Von 1869-1896 war er Kirchenrechnungsführer.
1875 feierte Buchheim sein 25jähriges Jubiläum als Lehrer.
Von 1887-1902 war er Ortsrichter von Waldheim.
1893 begann Buchheim das Bürger- und Meisterjubiläum. 1894 wurde er aus Anlass seiner 50jährigen Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied des Gewerbevereins ernannt.
1898 feierte Buchheim das goldene Ehejubiläum. Aus diesem Anlass bekam das Jubelpaar die Königsbibel überreicht.

Seine natürliche Begabung zum Dichten und Schreiben sowie seine Liebe zur engsten Heimat machten ihn zum Stadtpoeten, zum unvergessenen Heimatdichter. Seine Stoffe entnahm er fast ausschließlich dem Sagenschatz und der Geschichte seiner Heimat. In einfacher, aber gelungener Weise führt er auf allen Höhen und Täler der Umgebung. Auch aus der Geschichte der Vorzeit weiß er Interessantes und Eigenartiges zu erzählen. Bekannt ist vor allem sein Buch „Aus Waldheims Vergangenheit- Sagen, Erzählungen und Lieder“. Zwei seiner bekanntesten Sagen „Die Jungferngrube auf dem Eichberg“ und „Der wilde Jäger“ sind im Waldheimer Heimatbuch nacherzählt. Für seine Verdienste in seiner Heimatstadt wurde Friedrich, Gotthelf Buchheim als Ehrenbürger geehrt.

Buchheim wohnte in Waldheim auf der Heiste.
Er starb am 24.04.1902 im Alter von 85 Jahren.

Abschrift vom Aushang im Kulturzentrum Waldheim

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