Reinsdorf

Ortsnamenformen:

  • 1276: Johannes miles de Reinhardesdorf (Tobias S. 17-18)

  • 1350: Reynhardisdorf

  • 1361: Reinhartsdorf

  • 1378: Reinhartsdorff (RDMM 309)

  • 1419/20: Reynsdorff

  • 1465: Reynerstorff

  • 1551: Reynsdorff

  • 1875: Reinsdorf b. Waldheim

  • Mitte bis Ende des 12. Jahrhunderts

    Durch deutsche Einwohner gegründet.

    Quelle: 700 Jahre Reinsdorf mit Bezug auf Quelle Harthaer Heimatbuch, 1. Band Seite 48/49

  • 31.10.1350

    Dem Burggrafen Otto gehört der Waldheimer Besitz mit Reinsdorf. Er belohnt die Schwestern Elisabeth und Adelheit von Haugwitz mit reichlich drei Pfund, Heynichen von dem Tarand und dessen Ehewirtin mit reichlich fünf Pfund jährlichen Zinses in den Dörfern "Reynhardsisdorf", zu dem Heyligen Burne und zu dem Gelingisberge (Gilsberg).

  • 1361

    Burggraf Heinrich verkauft Reinsdorf dem KlosterBuch.

  • 1365

    Es wird ein Streit zwischen dem Verkäufer und Käufer beschrieben.

  • 1465

    Hugold von Schleinitz (Besitzer der Burg Kriebstein) möchte gern links der Zschopau die Lücken schließen, die noch nicht in seinem Besitz sind. Bereits vor Ausstellung des Lehnbriefes über Kriebstein schloss er einen Tauschvertrag ab. Er tauscht Reinsdorf mit 24 Mann, Heiligenborn mit 8 Mann, Gilsberg und Rauschenthal mit Zinsen und Gerichten gegen sein Dorf Quersa bei Großenhain.

  • 18.08.1465

    Im Lehnbrief über Kriebstein mit den dazu gehörigen Orten wird Reinsdorf erwähnt.

  • 1484

    Hugold von Schleinitz verpfändet dem Kasper von Schönberg gegen Gewährung von 1000 Gulden auf zwei Jahre 50 Gulden jährlichen Zins in Waldheim, Hartha und Reinsdorf.

  • 1518

    Im Kriebsteiner Aufgebot wird Reinsdorf mit 43 Mann benannt.

  • 1561

    Nach dem Tode von Georg von Carlowitz bleibt Reinsdorf bei Kriebstein.

  • 19.02.1579

    Ein Gerichtstag wird in Reinsdorf abgehalten.

  • 21.06.1619

    Ein Gerichtstag wird in Reinsdorf abgehalten.

  • 1632

    Die Fenster des Pfarrhauses werden durch kaiserliche Soldaten zerschlagen, der Ofen von Lüneburgischen Marketender gestohlen.

  • 1637

    Die Kirche wird durch Soldaten aufgebrochen und verwüstet.

  • 12.10.1806

    Die 2. Abteilung des Trains und der Bäckerei der sächsische Armee war in Waldheim und Umgebung einquartiert. Davon befanden sich 54 Mann und 103 Pferde in Reinsdorf.

  • 06.05.1813

    Die Franzosen kamen plündern durch Reinsdorf nach dem Gefecht bei Gersdorf.

  • 28.05.1839

    Ein starker Wolkenbruch richtet schwere Schäden an Wege, Brücken und Feldern an.

  • 1842

    Dieses Jahr war das Jahr der Dürre.

  • 21.08.1867

    Ein Unwetter vernichtet große Teile der Ernte.

  • 26.05.1881

    Ein starkes Gewitter richtet schwere Schäden an.

700 Jahre Reinsdorf

700 Jahre Reinsdorf

Herausgeber

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Autoren:

Jörg Möbius (Geschichtliches);Klaus Pfeiffer (Kirche/Gegenwart); Günter Seidel (Landwirtschaft)

Erläuterung

Die Geschichte des Dorfes Reinsdorf wird hier wiedergegeben.

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