Waldheim in Sachsen
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Firma Gebrüder Pötschke

1894 wird die Firma eröffnet und bereits im Adressbuch von 1894 erfolgt eine Erwähnung des Besitzers: Otto Hugo Pötschke Brückenwagenfabrikant. Pötschkes übernahmen das Haus von Frau Riedel, die dort eine Bleicherei betrieb und nebenbei als Schankwirtin arbeitete (Die Bleiche).
Mit der Zeit der Industriealisierung schien der Absatz gesunken zu sein, man stellt den Erwerbszweig auf die viel mehr lohnende Produktion von Stanz- und Emaillierprodukte um. 1905 wird dazu im Adressbuch der Stadt Waldheim die Firma als Emaillierwerk und Brückenwagenfabrik angegeben. 1907 wird eine Zündholzproduktion angegliedert und verlegt 1919 das Emaillierwerk nach Prettin bei Torgau. Zwischen 1905 und 1913 gab es vermutlich einen Generationswechsel. Herbert Gustav Karl Pötschke wird im Waldheimer Adressbuch als Besitzer erwähnt.
Im Buch Weltplätze der Industrie & des Handels Waldheim & Umgebung von 1925 wird ein Holzverbrauch von 7cbm pro Tag angegeben. Es entstehen so täglich ca. sieben Millionen Streichhölzer.
1926 gibt es keinen Eintrag im Handelsregister mehr, in der Gebersbacher Straße wird als Besitzer Fabrikbesitzer Herbert Pötschke angegeben.