Waldheim in Sachsen
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Moritzburg

1820 wird dieses Haus auf dem Hirtenberg erbaut. Diese war bis mindestens zum 08.08.1850 eine Gastwirtschaft. Danach wird sie zum Verkauf oder zur Pacht ausgeschrieben. In einem weiteren Artikel aus dem Jahr 1929 Nummer 21 wird die Moritzburg als ein Haus mit Garten und Kegelbahn erwähnt, mit der Angabe das sie am 20.05.1854 wieder zum Verkauf angeboten werde, da der Pächter aufgehört hat. Zeitweise war hier auch eine Tischlerwerkstatt, Zigarren- und Strohstuhlfabrik. Dieses war typisch für die Zeit, während eines normalen Gewerbes eine Gaststätte mitzubetreiben. Ab 1857 gehört die Moritzburg der Familie des Eisenbahnunternehmers und Rittergutbesitzers Gustav Adolph Dörffling. Dieser verkaufte ein Teil des Grundstückes 1864 an die Stadt, damit die Schule erbaut werden konnte.

Nach Hören und Sagen, soll am Hirtenberg der Kurfürst Moritz von Sachsen mehrfach in der Zeit vom 05.- 15.01.1547 in Waldheim gewesen sein. Von dem Ort des Gebäude konnte man gut die Heeresstraße von Leipzig nach Dresden überblicken und verteidigen.

(Quellen: Waldheimer Tageblatt 1925, Nr. 31; 1931 Nr. 8)

Bekannte Besitzer:

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  • Tischlermeister Joh. Wilhelm Finsterbusch
  • Andreas Friedrich Schmidt vom 27.08.1837 bis mindestens 1841 (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1925, Nr. 31; 1929, Nr. 21;1931 Nr. 8)
  • A. Schmidt 1841 bis 20.05.1854 (Quelle: Waldheimer Tageblatt 1925, Nr. 31; 1929, Nr. 21;1931 Nr. 8)
  • Gustav Adolph Dörffling (Besitzer), später die Erben
  • Braumeister Emil Kalbfus
  • Witwe Kalbfus
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