Waldheim in Sachsen
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Rathaus

Waldheim wächst um diese Zeit rasant, das alte Rathaus reicht an Platzbedarf für viele wichtige städtische Tätigkeiten nicht mehr aus.
Am 22.07.1896 erfährt der 29jährige Bürgermeister Dr. jur. Johannes Hübschmann, das die Nebengrundstücke (Rittlerschen Häuser) des Rathauses zum Verkauf stehen. Schnell erkennt er die Möglichkeit das Rathaus am selben Platz mit größeren Grundstück und mehr Platzangebot neu bauen zu lassen. Noch am selben Tag setzt er ein Kaufvertrag auf und unterschreibt Ihn, mit der Beachtung das sowohl die Stadträte und Stadtverordneten dem zustimmen, was sie denn auch taten. Bereits im Februar 1897 lagen bereits erste Zeichnungen, ein Lageplan, sowie der Entwurf für die Ausschreibung des Architekten- Wettbewerbs vor. Mit Beschluss des Stadtrates vom 19.03.1897 und der Stadtverordneten vom 03.04.1897 fiel der Entschluss zum Neubau des Rathauses. Herr Dr. Hübschmann schätzte die Gesatmkosten auf 250.000 Mark und warb für einen Neubau der auch gleichzeitig ein Aushängeschild für die Stadt und ihren neuen bescheidenen Reichtum sein sollte und mehr Kosten zu rechnen sind.
Am 15.10.1897 war die Abgabefrist für Entwürfe von Architekten abgelaufen. Die Unterlagen der Stadt werden insgesamt 350x angefordert, davon sendeten 75 ihre Entwürfe ein.
Von den eingereichten Entwürfe befand man die Projekte: "Na gucke", Licht und Schatten" und "Pro futuro" am Besten. Der Bevölkerung werden alle Entwürfe am 09.11.1897 in einer Ausstellung gezeigt.
am liebsten würde man diese drei Projekte der Architekten in eines zusammen fassen. Die Stadträte mit dem Bürgermeister und die Stadtverordneten können sich nicht auf ein Architektenbüro einigen. Deshalb werden die beiden Architektenbüros Schilling & Gräber und Müller & Burghardt erneut beauftragt, neue Skizzen anzufertigen.

Ab dem 21.02.1898 wird es abgerissen.

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