Waldheim in Sachsen
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Wettinbrunnen

Geschichte des Brunnens

An der Stelle, wo heute noch der Wettinbrunnen steht, befand sich ein großer "Röhrtrog", genannt Butterbüchse.

Die Grundsteinlegung für den Wettinbrunnen erfolgte 1902, die Einweihung am 06.09.1903.

Bei Ausgrabungen zu diesem Brunnen, stieß man auf die alten Mauern der Stadtkirche und auch auf das Erbbegräbnis der Herren von Kriebstein, die von 1362 bis 1588 die Herren vom Schloß und der Stadt Waldheim waren.

Dieser Brunnen ist ein Werk des Verschönerungsvereins. Die Mittel wurden durch Stiftungen und Sammlungen innerhalb der Bevölkerung zusammengetragen. Die Kosten für den Bau des Brunnens beliefen sich auf 21.000 Mark.

Die Brunnenfigur und die Reliefs an den Sockeln schenkte der sächsische Kunstfond.

Er ist nach den Plänen und unter der Leitung der Architekten Rudolf Schilling und Julius Graebner aus Dresden gebaut.

Die Ornamentik des Beckens und Sockels stellte das Leben im Wasser dar und soll an die Bedeutung der Zschopau für die Stadt Waldheim erinnern.

Die weibliche Brunnenfigur Saxonia neigte sich kranzspendend zu den Königen Albert und Georg und sollte die Beziehung der Stadt zum Fürstenhaus Wettin darstellen.

Herr Baugewerksmeister Hans Pinther übernahm die Gründungsarbeiten, Herr Robert Naumann einen Teil der Steinmetzarbeiten und das städtische Wasseramt die Wasserzuführung.

Während des II. Weltkrieges wurde die Saxoniafigur für Kriegszwecke entfernt.