Franzensbad

Am 24.06.1875 wird eine Aktienverein für ein Bad gegründet. Dieses befand sich im Wehrteich der Brückenmühle an der Mittweidaer Straße. Die Baukosten betragen 2268,38 Mark. 160 Aktien wurden zum Verkauf angeboten. 15 Personen kaufen diese Aktien, die pro Stück einen Wert von 15 Mark haben. Das Bad ruhte auf Tonnen und war durch 24drähtige Kupferseile am Uferfelsen festverankert. Ringsherum ging ein Steg. Es besaß eine Länge von 38 Ellen (21,52m) und 10 Ellen (5,66m) Tiefe. Es enthielt sechs nebeneinander liegende Zellen, denen sich ein Bassin von 8 2/3 Ellen (3,02m) Länge und 5 3/4 (2,12m) Ellen Breite anschloss.

Zu Ehren des Förderers und Direktors wird dieses Bad nach dem Billeteurs (Schaffner) Franz Robert Rössel Franzensbad genannt.

Am 23.08.1879 kommt es zu einem Unglück.

Das Franzensbad löst sich durch ein Sommerhochwasser aus seiner Verankerung und wird fortgerissen. Die in der Zeit darin badende Elisabeth Pfeil (Tochter des Advokaten Pfeil) konnte durch die Männer Friedrich Hälsig und Traugott Richter gerettet werden, indem sie sie nach der Zschopaubrücke aus dem Wasser zogen.

Quellen: (Quelle: Waldheimer Tageblatt 05.05.1923, Nr. 18)& www.chemie-schule.de Stand 25.03.2020

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