Ca. 1850; N. d. Nat. gez. v. W. Wegener; Verlag v. Hermann Schmidt in Dresden; Steindr. v. J. H. Ketzschau in Dresden; Ausschnitt

Ca. 1850; N. d. Nat. gez. v. W. Wegener; Verlag v. Hermann Schmidt in Dresden; Steindr. v. J. H. Ketzschau in Dresden; Ausschnitt

In Waldheim wird am 03.05.1698 ein Postamt II. Klasse eröffnet (heute Obermarkt 47). Johann Heinrich Müller wird als Postverwalter eingesetzt.
Am Anfang hielt nur die "geschwinde fahrende Post", später auch die "ordinäre Post".

Seit 1724 steht auf dem Markt die Postmeilensäule.

Ein Brief nach Annaberg, Auerbach, Borna, Chemnitz, Döbeln, Dresden, Leipzig, Plauen und Zwickau kostet einen Groschen. Für 3 1/2 Groschen wird der Brief bis nach Berlin, für 6 1/2 Groschen nach England und für 8 1/2 Groschen bis nach Königsberg geliefert.

Durch seine günstige Lage war Waldheim für die Postkutschen der Mittelpunkt für alle Orten in der Umgebung. Die erste sächsische Eilpost zwischen Dresden und Leipzig führt auf einer regelmäßigen Tour durch Waldheim.
Weitere Postkutschenrouten waren die Nachteilpost Altenburg - Waldheim, Personenpost Rochlitz- Waldheim, Fahrpost Mittweida- Waldheim, Hainichen- Waldheim, Chemnitz- Leisnig und Boten- und Fahrpost Waldheim- Döbeln.

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